Presse
Hier finden Sie nur einige ausgewählte Rezensionen von Konzerten und Werken in deutscher Sprache. Englische Würdigungen sind unter CDs zu finden, Anmerkungen zu einzelnen Stücken beim Werk oder Konzert.Press
In this section you find selected reviews of concerts and works in German.Reviews in English are to be found under CDs, reviews of single works next to the work or concert concerned.
Süddeutsche Zeitung von Montag 26. Februar 2007 zum Konzert am 22. Februar 2007
Supersize Beethoven
Die "Taschenphilharmonie" zeigt Größe in der Black BoxWer sich am sinfonischen Overkill mit 100-Mann-Orchestern sattgehört hat, dem verheißt die „Taschenphilharmonie“ Erleichterung. „Classic unplugged“ verspricht Peter Stangel mit seinem zehnköpfigen Ensemble. Und dazu „Abenteuer für die Ohren“. In die führt der findige Dirigent auf zweierlei Art: einmal, wenn er große Orchesterwerke mittels kleiner Besetzung zu strukturalistischen Miniaturen verdichtet, zum anderen, wenn er in „Gegenschnitten“ Klassik und Münchner Avantgarde konfrontiert. Im zweiten Konzert-Abenteuer in der Black Box war ... (weiter über den Archivdienst der SZ>)
KLAUS P. RICHTER
Neue Musik Zeitung November 2004
Nonett op. 30 (1991) für Bläserquintett, und Streichquartett und Kontrabass
Jacobean Salute op. 34 (1992) für Bläserquintett, Streichquartett und Kontrabass
Wie sehr der aus London stammende, in München lebende Komponist kammermusikalisches Klangspiel liebt, lyrisches Espressivo und spritzige Passagen, mal kontrapunktisch verwoben, mal in einzelnen Stimmen konzertierend, in der Mixtur zwischen Bläsern und Streichern geschickt zu verteilen weiß, kommt in diesen beiden Mini-Sinfonien überzeugend zum Ausdruck. Sie stellen allerdings musikalisch und technisch professionelle Ansprüche. Altschottische Melodieelemente, Tanzrhythmen, Dudelsackanleihen verleihen der Jacobean Salute ihren schottischen Charakter.
das Orchester
Jürgen Hinz schrieb detailliert ebenfalls über Nonett und Jacobean Salute in der Ausgabe 07-08/2004 und fasste zusammen:
Waren die Streicher- und Bläserstimmen im Nonett vielfältig ineinander verwoben, so findet hier ein konzertierendes Wechselspiel von Tutti, einzelnen Gruppen und Soli statt. Beide Werke sprechen bei aller Unterschiedlichkeit eine gemeinsame musikalische Sprache und eignen sich mit ihrer Dauer von je 13 Minuten bestens für eine gemeinsame Aufführung. Der Komponist ist mit den technischen Möglichkeiten der Instrumente vertraut und vermeidet extreme Lagen und Schwierigkeiten.
Süddeutsche Zeitung vom 8. Oktober 2003 zum Kammerkonzert am 5. Oktober 2003
Graham Waterhouse
Unterwegs
Graham Waterhouse ist eine eigenwillige Komponisten-Persönlichkeit. 1962 in London geboren, kam er 1992 nach München, wo er sich, auch als Cellist ausgebildet, mit viel energetischem Einsatz und britischem Beharrungsvermögen eine Basis erarbeitete. Seine Musik ist abseits von jeglichem avantgardistischen Bemühen oder von dem, was sich als solches ausgibt. Sie beharrt auf tonaler Basis, wagt allenfalls Ausflüge in polytonale Umgebungen und erlaubt manch herbe und unaufgelöste Dissonanz. Acht Arbeiten ... (weiter über den Archivdienst der SZ>)REINHARD SCHULZ