Presse

Ausgewählte Rezensionen verweisen auf Konzerte und Werke, chronologisch geordnet. Englische Würdigungen sind unter CDs zu finden.

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Selected reviews link to of concerts and works are listed in chronological order.
Reviews in English are to be found under CDs.

Reinhard Palmer schrieb am 14. November 2012 in der Fachzeitschrift neue musikzeitung über das Konzert im Gasteig zum 50. Geburtstag unter dem Titel "Beliebter Außenseiter", beschrieb die Nähe seiner Quintettkompositionen zu Instrumentalkonzerten, bemerkte den Einfluss von Szymanowski und Lutoslawski und wies auf seine Fähigkeit hin, musikalische Geschichten zu erzählen.

Süddeutsche Zeitung, 7. November 2012, Klaus P. Richter schrieb über dieses Konzert unter der Überschrift Hochexpressiv.

Birmingham Post, 24. Februar 2012, Maggie Cotton zum Konzert mit Preisverleihung der Birmingham Chamber Music Society in der Adrian Boult Hall am 18. Februar 2012 mit Chinese Whispers
A totally accessible work depicting the mysterious East, very oriental – smiling music".

Süddeutsche Zeitung, 13. Februar 2012, Reinhard Palmer zum Konzert im kunstforum Gilching am 11. Februar 2012 mit Rhapsodie Macabre
Das fesselnde Stück ist ein gespenstisch-traumhafter Ritt durch unwirkliche Landschaften, voller überraschender Wendungen und Ereignisse. Vors drängende Wirbeln schob sich eine düstere Thematik, die sich zum wilden schroffen Totentanz verdichtete.

neue musikzeitung, November 2005, Marco Frei zu Noten Pas de Deux
Dabei zeigte doch das überdeutlich auf Britten und den mittleren Schostakowitsch verweisende Duo für Violine und Cello „Pas de deux“ von Graham Waterhouse, dass auf dem Pfad zurück in die Vergangenheit authentische und intensive Beiträge möglich sind.

neue musikzeitung, Mai 2005, Marco Frei zu Noten Praeludium
Der in München lebende, erfolgreiche englische Komponist und Cellist Graham Waterhouse, überrascht stets mit seinem attraktiven Einfallsreichtum im Bereich von Cello, Kammermusik, Instrumentalkonzert und Klavier. Sein sechsminütiges Praeludium entpuppt sich als dramatisches Konzertstück mit sprudelnden Figurationen, lyrischen Einschüben, polyphonen Elementen, harmonischen Raffinessen und einem zielstrebig gesteigerten, enormen Schluss. Empfehlung: ein Reißer romantischer Prägung aus dem unmittelbar zeitgenössischen Musikschaffen.

neue musikzeitung, November 2004, Noten Nonett und Jacobean Salute
Wie sehr der aus London stammende, in München lebende Komponist kammermusikalisches Klangspiel liebt, lyrisches Espressivo und spritzige Passagen, mal kontrapunktisch verwoben, mal in einzelnen Stimmen konzertierend, in der Mixtur zwischen Bläsern und Streichern geschickt zu verteilen weiß, kommt in diesen beiden Mini-Sinfonien überzeugend zum Ausdruck. Sie stellen allerdings musikalisch und technisch professionelle Ansprüche. Altschottische Melodieelemente, Tanzrhythmen, Dudelsackanleihen verleihen der Jacobean Salute ihren schottischen Charakter.

das Orchester, Ausgabe 07-08/2004, Jürgen Hinz detailliert über Nonett und Jacobean Salute, Zusammenfassung:
Waren die Streicher- und Bläserstimmen im Nonett vielfältig ineinander verwoben, so findet hier ein konzertierendes Wechselspiel von Tutti, einzelnen Gruppen und Soli statt. Beide Werke sprechen bei aller Unterschiedlichkeit eine gemeinsame musikalische Sprache und eignen sich mit ihrer Dauer von je 13 Minuten bestens für eine gemeinsame Aufführung. Der Komponist ist mit den technischen Möglichkeiten der Instrumente vertraut und vermeidet extreme Lagen und Schwierigkeiten.

Süddeutsche Zeitung, 8. Oktober 2003, Reinhard Schulz zum Kammerkonzert am 5. Oktober 2003

Graham Waterhouse

Unterwegs

Graham Waterhouse ist eine eigenwillige Komponisten-Persönlichkeit. 1962 in London geboren, kam er 1992 nach München, wo er sich, auch als Cellist ausgebildet, mit viel energetischem Einsatz und britischem Beharrungsvermögen eine Basis erarbeitete. Seine Musik ist abseits von jeglichem avantgardistischen Bemühen oder von dem, was sich als solches ausgibt. Sie beharrt auf tonaler Basis, wagt allenfalls Ausflüge in polytonale Umgebungen und erlaubt manch herbe und unaufgelöste Dissonanz. Acht Arbeiten … (weiter über den Archivdienst der SZ>)

Süddeutsche Zeitung, 1997, Le Charmeur de Serpents
„Le Charmeur de Serpents“ - ein facettenreiches Spiel mit Rhythmik und Ton. Da reihen sich Glissandi und Staccati … Agnes Marc verleiht dieser außergewöhnlichen Komposition den richtigen Charme." SZ 1997