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Graham Waterhouse, 2010

Actual concert / Aktuelles Konzert

Sonntag, 14. November, 11 Uhr
Kleiner Kammermusiksaal, Gasteig

Entdeckungen für Cello und Klavier

G. Waterhouse: Ex Tenebris für Cello und Klavier (2021, UA)
G. Waterhouse: Smithereens für Cello solo (2021, UA)
G. Waterhouse: Praeludium op. 32 für Klavier (1992)
John Fould: Cellosonate (1905/1927)

Graham Waterhouse, cello
Miku Nishimoto-Neubert, Klavier

CD

Skylla und Charybdis - Farao classics, 2020

Rhapsodie Macabre für Klavier und Streichquartett (2011)
Bei Nacht für Klaviertrio, op. 50 (1999)
Trilogy für Klavier und Streichquartett (2013)
Bells of Beyond für Klaviertrio (2013)
Kolomyka, from Polish Suite für Klaviertrio, op. 3 (1978)
Skylla und Charybdis für Klavierquartett (2014)

Stefan Drees, in Das Orchester, Mai 2021: Graham Waterhouse / Skylla und Charybdis – Kammermusik: "... ist die Produktion, unter Mitwirkung von Waterhouse am Cello entstanden, insgesamt sehr lohnenswert und zeichnet sich durch eine Fülle feiner musikalischer Details aus."

Did you know …

… that pianist Miku Nishimoto-Neubert, a prize winner of the Leipzig Bach Competition, has been described as "moving between capricious high spirits and a meditative inwardness"?
(27 October 2013)


Published / Veröffentlicht

Variations, Schott 2020

Film

Inspirations, Film von Nico Steencken, 2019

Recent works / Neue Werke

2021

Ex Tenebris

Ex Tenebris for cello and piano
Ex Tenebris für Cello und Klavier

(de:) Ex Tenebris, (lateinisch: „Aus Dunkelheit“) entstand im Sommer und Herbst 2021 und besteht aus zwei gegensätzlichen Sätzen.

Der erste Satz ist langsam, düster, teilweise vom gregorianischen Gesang inspiriert. Die Musik entfaltet sich langsam wie eine Prozession, beginnend auf der tiefen C-Saite und entwickelt bis zum hohen Tenor Register. Auf dem Höhepunkt erklingt die eröffnende Tremolofigur mit voller Kraft auf den beiden tiefsten offenen Saiten, bevor die Musik langsam bis in die hohe Tessitura des Instruments ansteigt. Sie kehrt schließlich zur Ruhe zurück.

Der zweite Satz beginnt mit einer knappen, zweitaktigen Phrase, wie Herausforderung und Antwort. Dieses Urmotiv wird im Verlauf des Satzes transponiert, vergrößert, ornamentiert und neu-instrumentiert. Der Satz ist geprägt von einer unterschwelligen Unruhe, die durch die abrupten Kontraste der aufgeregten Eröffnungsmusik und durch lyrische Episoden verstärkt wird. Die Musik spiegelt eine Suche nach Frieden und Zuversicht. Sie endet abrupt, der Dunkelheit vorerst entkommen, aber von Ruhe und Zufriedenheit noch weit entfernt.

UA 14. November 2021, München

Smithereens

Smithereens for solo cello
Smithereens für Cello solo

1 S
2 MN
3 IcE
4 TreE
5 HypeR
6 EveriE
7 RoguiH
8 ElephanT
9 EucalyptI
10 NightdreaM
11 SmithereenS

(de:) Smithereens entstand Anfang 2021, ursprünglich konzipiert als Sammlung von Studienstücken, doch es entwickelte sich zu einem Konzertstück mit 11 Sätzen.

Jeder Satz konzentriert sich auf einen einzelnen expressiven oder technischen Aspekt des Cellos. Die Sätze sind kontrastreich, sowohl spieltechnisch als auch stilistisch. Die im Corona-Lockdown geschriebenen Stücke sollten ein Spektrum an Klängen und Ausdrucksformen für Solo-Cello erschließen, ähnlich der Vielfalt der Kammermusik für mehrere Spieler.

Die Impulse für die elf Miniatur-Tondichtungen kamen teilweise von den fantasievollen Stücktiteln, die sich aus Buchstabenkombinationen des Wortes Smithereens ergeben, sowohl vorwärts als auch rückwärts geschrieben. Vierzeilige Gedichte wurden verfasst, um bestimmte musikalische Zusammenhänge innerhalb der Stücke zu beleuchten. Die Gedichte sind entweder zwischen den Sätzen vorzulesen oder zu projizieren.

UA 14. November 2021, München