Graham Waterhouse
composer and cellist
Graham Waterhouse
Komponist und Cellist

Music in February:
Piano Quartet and Rhapsodie Macabre
Chamber music with piano by
Beethoven and Waterhouse
Chinese Whispers
Piano Quartet and Rhapsodie Macabre
Chamber music with piano by
Beethoven and Waterhouse
Chinese Whispers
Musik im Februar:
Klavierquartett und Rhapsodie Macabre
Kammermusik mit Klavier von
Beethoven und Waterhouse
Chinese Whispers
Did you know ...Klavierquartett und Rhapsodie Macabre
Kammermusik mit Klavier von
Beethoven und Waterhouse
Chinese Whispers
... that in a concert "Hommage à Liszt" at Munich's Gasteig, pianist Valentina Babor played chamber music by Franz Liszt and Graham Waterhouse scored for piano solo up to piano and string quartet? (Wikipedia recent additions 6 November 2011)
Schon gewusst?
Am Ende von Hale Bopp, einer vom Großen Kometen des Jahres 1997 inspirierten Komposition für Streichorchester, singt ein Knabensopran „Wie schön leuchtet der Morgenstern“.
(6. Januar 2012)
Did you know ...
... that Hans Krieger, an award-winning German essayist, influential in papers such as Die Zeit, wrote the text for a Christmas cantata by Graham Waterhouse, which premiers today?
(Wikipedia recent additions 4 December 2011)
... that Chieftain's Salute, composed by Graham Waterhouse, is scored for Great Highland Bagpipe and string orchestra? (22 August 2009)
Hans Krieger zu seinem Text für die Weihnachtskantate
Der Anfang einer neuen Zeit
In drei Stadien wird ein Entwicklungsgang durchschritten. Das traditionelle, vielfach zur Konvention verflachte Verständnis des Weihnachtsgeschehens wird konfrontiert mit dem Zweifel an Gott und der Verzweiflung über den Weltzustand und damit zu einer Neubesinnung und Neudeutung herausgefordert. Die Menschenwerdung Gottes in der Geburt des Kindes Jesus ist symbolischer Ausdruck für die Menschwerdung des Menschen. Wenn wir Gotteskindschaft, also den Christus in uns, realisieren, werden wir bereit, eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit zu schaffen, das „Gottesreich“ zu verwirklichen.
Ich greife damit Diskussionen auf, die seit längerem in vielen evengelischen wie katholischen Gemeinden und in der Theologie stattfinden, wo - nicht zuletzt nach dem Auschwitz-Schock - um ein neues, zeitgemäßes Verständnis des Christenglaubens gerungen wird. Einen guten Einstieg in diese Auseinandersetzungen bietet, mit vielen Hinweisen auf weiterführende Literatur, das Buch „Notwendige Abschiede“ des (emeritierten) evangelischen Theologieprofessors Klaus-Peter Jörns.
Den Grundgedanken hat schon vor mehr als 300 Jahren der schlesischer Mystiker Angelus Silesius ausgesprochen: „Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren / und nicht in dir, du bleibst noch ewiglich verlorn.“
In besonderer Weise verpflichtet fühle ich mich dem im ZEN-Buddhismus geschulten Benediktermoench David Steindl-Rast, der in seinem Buch „Credo“, einer tiefgreifenden Neuinterpretation des Apostolischen Glaubensbekenntnisses schreibt: „In biblischer Sicht ist Gotteskindschaft für jeden Menschen Gabe und Aufgabe“.